Die Novelle des Gebäudemodernisierungsgesetzes (GModG) setzt Kommunen unter Zugzwang, ihre energie schlechtesten Gebäude zuerst zu sanieren. Nach Erhebungen des KfW-Kommunalpanels sind für 2026 Investitionsplanungen von rund 50 Milliarden Euro vorgesehen, aber nur zwei Drittel finden statt. Mit GebäudeCheck bündelt PLAN4 Software GmbH alle Zustands-, Energie- und CO?-Daten in einer Oberfläche. Entscheider können so kurzfristig nachvollziehbare, budgetgerechte und wirkungsorientierte Sanierungsmaßnahmen planen.
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GModG verlangt klare Priorisierung, kommunale Datendefizite gefährden erheblich Umsetzungspläne
Im September 2026 haben mehrere Millionen Bürger ihre Vertretungen in Kommunalorganen neu bestimmt. Seit Juli unterliegt durch das novellierte GModG die Sanierung energetisch ineffizienter Gebäude einer strikten Priorität. Nach dem aktuellen KfW-Kommunalpanel belaufen sich die vorgesehenen Investitionen auf rund 50 Milliarden Euro für 2026 – das sind 14,8 Prozent mehr als 2025. Allerdings kommen nur zwei Drittel dieses Volumens zum Einsatz, weil laut Thorsten Harig (PLAN4 Software GmbH) belastbare Bestandsdaten fehlen.
Nicht vergleichbare Zustandsbewertungen hemmen effektive Prioritätensetzung für kommunale Sanierung
Ausgelöst durch lückenhafte Inventarisierung kommunaler Liegenschaften bleiben wesentliche Gebäudedaten unvollständig oder veraltet. Zustandsbewertungen verschiedener Objekte erfolgen nach unterschiedlichen Standards ohne einheitliche Vergleichbarkeit. Maßnahmen werden somit isoliert geplant, ohne Kosten und Prioritäten in einem Gesamtplan zu verankern. Haushaltsentscheide gründen auf Mutmaßungen statt geprüften Datensätzen, was zur Folge hat, dass sich der Rückstand bei energetischen Sanierungen erhöht, Ressourcen ineffizient genutzt werden und Fristen nicht eingehalten werden.
Effiziente und transparente Haushaltsplanung durch dreistufige Sanierungsvorbereitung und Umsetzbarkeit
Ein optimiertes Verfahren zur Vorbereitung von Sanierungsprojekten besteht aus drei Schritten: First wird der tatsächliche Sanierungsbedarf mithilfe von Bestandsaufnahmen und Energieaudits ermittelt. Zweitens werden alle anstehenden Maßnahmen nach Kriterien wie Dringlichkeit, CO?-Einsparpotenzial und bauliche Sicherheit sortiert. Drittens überprüfen Planer und Finanzexperten, welche Maßnahmen im Rahmen gegebener Haushaltsmittel, Zeitpläne und Personalressourcen tatsächlich umgesetzt werden können. Laut Harig bildet die Übersetzung in priorisierte Budgets das Rückgrat erfolgreicher Planung.
Sanierungsauftakt gelingt nur mit klaren, kompakten, verlässlichen, effizienten Prioritätenlisten
Politische oder mediale Impulse dürfen nicht über kommunale Sanierungsreihenfolgen entscheiden. Vielmehr sollten klare, nachvollziehbare Kriterien herangezogen werden: Dringlichkeit baulicher Eingriffe, potenzielle Sicherheitsrisiken und das Energie- sowie CO?-Einsparpotenzial einzelner Gebäude. Diese fachlich begründete Priorisierung ermöglicht es Kommunen, rationale Entscheidungen zu treffen, Investitionsmittel wirkungsvoll einzusetzen und sicherzustellen, dass Bauvorhaben nicht auf Basis opportunistischer oder symbolpolitischer Erwägungen ausgewählt werden.
Kommunen kämpfen mit umfassenden Datenlücken bei Bewertung energetischer Modernisierungsbedarfe
Mit der Novellierung des GModG seit Juli 2026 sind Kommunen gesetzlich angehalten, vorrangig solche Gebäude zu modernisieren, die die schlechtesten Energiekennwerte aufweisen. Viele Verwaltungen haben jedoch keine vollständige, vergleichbare Übersicht über Energieeffizienzklassen und baulichen Zustand ihres Immobilienbestands. Dieses Informationsdefizit führt zu zögerlichen Entscheidungen und Verzögerungen in der Sanierungsplanung. Nur durch eine konsequente, systematische Erhebung und Aufbereitung aller relevanten Gebäudedaten lässt sich die gesetzliche Priorisierung rechts- und fristensicher umsetzen.
Kommunale Entscheidungsträger erhalten dank GebäudeCheck transparente, belastbare Entscheidungsgrundlagen sofort
Die PLAN4-Lösung GebäudeCheck führt systematisch alle Status- und Energiekennzahlen kommunaler Gebäude zusammen. Sanierungsbedarf wird automatisiert ermittelt, Investitionsvolumina sowie CO?-Einsparpotenziale kalkuliert und Effizienzklassen zugeordnet. Detaillierte Bauteilzustände sorgen für zusätzliche Transparenz. Auf dieser Basis können Priorisierungen nach GModG-Kriterien gerechtfertigt werden. Die entstehende Datenbasis dient als solide Entscheidungsgrundlage für städtische Haushalts- und Investitionsplanungen, erhöht die Nachvollziehbarkeit und steigert die Planungssicherheit.
Politische Gremien nutzen Dateneinblicke für rationale Sanierungsvorhaben und Prioritäten
Die Lösung GebäudeCheck bietet digitale Unterstützung bei kommunalen Sanierungsentscheidungen, ersetzt aber nicht die letztendliche politische Entscheidung. Sie vereint Energiekennzahlen, CO?-Einsparpotenziale und bauliche Zustandsbewertungen, damit Investitionen objektiv priorisiert werden können. Thorsten Harig erklärt, dass Mandatsträger nicht jedes Detail selbst prüfen müssen, jedoch transparent darlegen sollten, warum einzelne Gebäude vorrangig saniert werden. Auf Grundlage vergleichbarer Daten können gewählte Entscheidungsträger ihre Investitionen termingerecht und effizient realisieren.
Die Plattform GebäudeCheck unterstützt Kommunen bei der Umsetzung energetischer Sanierungsstrategien, indem sie relevante Kennwerte zu U-Werten, Heizwärmebedarf und CO?-Emissionen automatisiert erhebt. Über ein Priorisierungstool werden Maßnahmenvorschläge nach Kosten-Nutzen-Verhältnis und gesetzlichen Vorgaben sortiert. Diese datengetriebene Herangehensweise ermöglicht eine transparente Haushaltsplanung, sichert GModG-Konformität und verringert den Investitionsstau durch fokussierte Modernisierungsphasen mit klaren Zeit- und Budgetvorgaben. Regelmäßige Berichte, automatisierte Fortschrittskontrollen und intuitive Visualisierungen erleichtern politische Abstimmungsprozesse und beschleunigen Fördermittelbereitstellungen und erhöhen Planungssicherheit dauerhaft.

