Mit fünf weiteren Terminen reagiert das Brandenburger Theater auf das Interesse an „Das hält. Für immer“. Die Inszenierung stellt eine Familie dar, deren Gegenwart durch Erfahrungen aus der DDR beeinflusst wird. Marek S. Bednarsky verbindet persönliche Unsicherheiten mit größeren Fragen der Zeitgeschichte. Benjamin Berger führt Regie und betont die ostdeutsche Perspektive des Stoffes. Die zusätzlich gezeigte Ausstellung schafft einen zweiten Zugang und macht Formen der künstlerischen Auseinandersetzung mit Vergangenheit sichtbar.
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Schauspiel zeigt Auswirkungen historischer Erfahrungen auf familiäre Selbstbilder heute
Das Stück verbindet die Geschichte einer Familie mit Fragen nach dem Fortwirken der DDR in der heutigen Gesellschaft. Im Vordergrund stehen Menschen, deren Herkunft und Selbstverständnis von Ereignissen beeinflusst werden, die lange zurückliegen, aber nicht erledigt sind. Bednarsky betrachtet insbesondere die Wirkung familiärer Lücken und nicht vermittelter Erfahrungen. Benjamin Berger betont, dass die Produktion aus einer ostdeutschen Sicht entwickelt wurde und Zugang zur Auseinandersetzung mit Erinnerung und Identität direkt eröffnet.
Nach ersten Erfolgen folgen fünf weitere Vorstellungen des Schauspiels
Nach den ersten positiven Vorstellungen plant das Brandenburger Theater weitere Aufführungen der Produktion. Die angekündigten Daten liegen am 11. Oktober, 18. Februar, 19. Februar, 23. April und 25. April. Damit wird die Spielzeit des Schauspiels über einen längeren Zeitraum verteilt und für unterschiedliche Besuchergruppen erreichbar. Die Termine bieten Gelegenheit, die künstlerische Darstellung von Familiengeschichte im Licht deutscher Zeitgeschichte zu sehen und über die Erfahrungen der DDR ins Gespräch zu kommen.
Erinnerungskultur steht beim Gruppentermin am Donnerstag besonders im Mittelpunkt
Der Termin am Donnerstag, dem 18. Februar, um 18 Uhr bietet Gruppen einen geeigneten Rahmen für einen theaterpädagogischen Besuch. Klassen und Kurse können die Inszenierung als Ausgangspunkt nutzen, um die Bedeutung von Erinnerung für Familien und Gesellschaft zu untersuchen. Dabei lassen sich Bezüge zwischen DDR-Vergangenheit, persönlichen Erfahrungen und gegenwärtiger Identitätsfindung herstellen. Die Vorstellung ermöglicht eine anschließende Auswertung im Unterricht oder in der Gruppe und unterstützt eine Annäherung an historische Zusammenhänge.
Theaterausstellung verbindet zentrale Aufführungsmotive mit individuellen DDR-Erfahrungen vor Ort
Die Ausstellung „Greif zum Pinsel, Genosse“ ist als Ergänzung zur Inszenierung im Foyer des Großen Hauses eingerichtet. Das Brandenburger Theater ermöglicht den Besuch bis zum 28. Oktober innerhalb der üblichen Kassenöffnungszeiten. Gezeigt werden künstlerische Arbeiten mit humorvollen, spannenden und teilweise drastischen Ausdrucksformen. Sie nehmen wesentliche Motive des Bühnenstücks auf und eröffnen weiterführende Betrachtungen über das Leben in der DDR, über individuelle Prägungen und über gesellschaftliche Verhältnisse in Vergangenheit und Gegenwart für interessierte Besucher an.
Schauspiel beleuchtet Folgen historischer Erfahrungen für familiäre Identitäten heute
Durch „Das hält. Für immer“ befasst sich das Brandenburger Theater weiterhin mit Erfahrungen, die ostdeutsche Lebensläufe prägen. Das Schauspiel wird durch eine Ausstellung ergänzt, sodass szenische und bildkünstlerische Perspektiven zusammenkommen. Besucher erhalten Anlass, sich mit familiärer Herkunft, individueller Identität und den anhaltenden Auswirkungen vergangener Entwicklungen auseinanderzusetzen. Die Angebote richten sich an Theaterbesucher, die historische Bezüge im heutigen Alltag erkennen möchten. Karten sind unter www.brandenburgertheater.de sowie unter 03381. 511-111 erhältlich.
„Das hält. Für immer“ verbindet eine persönliche Erzählung mit der historischen Erfahrung der DDR und ihrer langfristigen Wirkung. Die Aufführung macht deutlich, dass Familiengeschichten, gesellschaftliche Entwicklungen und individuelle Identität eng zusammenhängen. Sie eröffnet einen Blick auf Erinnerung aus ostdeutscher Perspektive. Weitere Termine ermöglichen eine bessere Planung für Besucher. Ergänzend zeigt das Theater die Ausstellung „Greif zum Pinsel, Genosse“, die mit unterschiedlichen künstlerischen Arbeiten historische Themen aufnimmt und Gespräche darüber fördert.

