Orange Farbe am Brandenburger Tor als Mahnmal für Regierung

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Die „Letzte Generation“ der Klimaaktivisten hat erneut das Brandenburger Tor in Berlin mit oranger Farbe beschmiert. Nachdem sie bereits im September die Ostseite des Tors attackiert hatten, war diesmal die Westseite am Platz des 18. März betroffen. Die Polizei reagierte sofort und nahm zwei Frauen im Alter von 21 und 23 Jahren fest. Um die Farbe von den Säulen zu entfernen, wurde ein Hochdruckreiniger verwendet, der die Reinigung schnell und effektiv durchführte.

Polizei reagiert schnell und entfernt Farbattacke am Brandenburger Tor

Um die orangefarbene Verunreinigung von den Säulen des Brandenburger Tors zu entfernen, wurde unverzüglich ein Hochdruckreiniger von der Polizei eingesetzt. Der hohe Druck des Reinigers ermöglichte es, die Farbe innerhalb weniger Minuten nahezu vollständig zu entfernen. Ein Arbeiter, der bereits mit der Reinigung der östlichen Seite des Denkmals beschäftigt war, reagierte sofort und griff ebenfalls zum Hochdruckreiniger, um den Schaden zu beseitigen, wie die „B.Z.“ berichtet.

Brandenburger Tor: Täter sollen für Reinigungskosten zur Verantwortung gezogen werden

Der Regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, nahm zu dem Vorfall Stellung und machte deutlich, dass diejenigen, die die Berlinerinnen und Berliner verachten, die Konsequenzen ihres Handelns zu spüren bekommen werden. Anzeigen werden erstattet und die Verursacher des Schadens werden für die Kosten der Reinigung zur Verantwortung gezogen. Dies zeigt, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden sollen.

Aktivistin nennt orange Farbe am Brandenburger Tor Mahnmal

Die orange Farbe, die von der Aktivistin Regina Stephan am Brandenburger Tor angebracht wurde, symbolisiert das Versagen der Regierung im Schutz unserer Lebensgrundlagen. Stephan war bereits bei der ersten Attacke auf das Wahrzeichen beteiligt, wie die „Berliner Zeitung“ berichtet. Mit ihrer Aktion möchte sie auf die dringende Notwendigkeit einer sozialgerechten Wende hin zu nachhaltigen Energiequellen aufmerksam machen. Die orange Farbe am Brandenburger Tor soll als sichtbares Zeichen für den Klimaschutz dienen und die Verantwortung der Regierung in dieser Angelegenheit betonen.

Die „Letzte Generation“ setzt sich aktiv dafür ein, dass eine sozialgerechte Wende stattfindet und wir uns von der Nutzung von Öl, Gas und Kohle verabschieden. Sie möchten auf die dringende Notwendigkeit einer nachhaltigen Energieversorgung aufmerksam machen, um den Klimawandel einzudämmen und unsere Umwelt zu schützen. Durch ihre Aktionen wollen sie die Politik und die Gesellschaft dazu bewegen, Maßnahmen zu ergreifen, um den Ausstieg aus fossilen Brennstoffen zu beschleunigen.

Aktivisten attackieren Brandenburger Tor: Reinigung aufwendig und kostenintensiv

Im September haben die Aktivisten der „Letzten Generation“ die Ostseite des Brandenburger Tors mit präparierten Feuerlöschern orange beschmiert. Die Farbe hat sich stark in den Sandstein des Denkmals eingedrungen und stellt eine Herausforderung für die Reinigungsarbeiten dar. Es bedarf einer sorgfältigen und spezialisierten Reinigung, um die Farbe restlos zu entfernen und das Brandenburger Tor in seinem ursprünglichen Zustand wiederherzustellen.

Nach der vorherigen Attacke der „Letzten Generation“ wurde das Brandenburger Tor teilweise eingerüstet, um die aufwendige Reinigung durchzuführen. Die Kosten für die Reinigung belaufen sich auf geschätzte 115.000 Euro. Finanzsenator Stefan Evers (CDU) betonte die Verantwortlichkeit der Täter und forderte, dass diese sowie die „Letzte Generation“ die Reinigungskosten tragen sollten, um die finanziellen Belastungen für die Stadt zu minimieren.

Klimaaktivisten attackieren Brandenburger Tor: Regierung in der Verantwortung

Die erneute Aktion der Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ am Brandenburger Tor in Berlin verdeutlicht die Dringlichkeit von Maßnahmen zum Schutz des Klimas. Die orangefarbene Farbe, mit der das Denkmal besprüht wurde, soll symbolisch das Versagen der Regierung bei der Bewahrung unserer Lebensgrundlagen darstellen. Die Reinigungsarbeiten gestalten sich schwierig und kostenintensiv, doch sie sollen auch ein Zeichen setzen, dass die Täter für ihr Handeln zur Verantwortung gezogen werden sollen. Diese Aktion soll die Diskussion über den Klimawandel und den Einsatz für eine nachhaltige Zukunft weiter vorantreiben.

Die Aktionen der Klimaaktivisten am Brandenburger Tor sollen als Impuls dienen, um die Diskussion über eine sozialgerechte Energiewende voranzutreiben. Die Hoffnung besteht darin, dass diese Aktionen dazu beitragen, dass die Politik und die Gesellschaft verstärkt Maßnahmen ergreifen, um auf nachhaltige Energiequellen umzusteigen und somit den Klimawandel einzudämmen. Nur durch eine solche Wende können wir unsere Umwelt schützen und den nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft ermöglichen.

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